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Sauberkeit in Neunkirchen

Rezertifizierung in 2013 zur „Sauberen Kommune“ geglückt

Umweltberater Matthias Jung

Der September war für Matthias Jung, den Umweltberater der Gemeinde Neunkirchen, wieder einmal der „heißeste“ Monat des Jahres. Zum einen ist er mit der Organisation des Bauern- und Ökomarktes betraut, der in diesem Jahr sowohl bei den Standbetreibern als auch bei den Besuchern auf ein enormes Interesse stieß. Zum anderen wird seit der Zertifizierung zur Sauberen Kommune durch den TÜV Hessen im Juni 2011 ein regelmäßiges Überwachungsaudit fällig. Und das fiel genau wie im Vorjahr auch dieses Mal in den September.

Im Vorfeld dieses Untersuchungsverfahrens hieß das für Jung und das verantwortliche Team, seinen Stellvertreter und Bauhofleiter Alexander Pütz,  die Mitarbeiter des Bauhofs und die zuständigen Hausmeister: Abstimmungsgespräche zu führen, regelmäßig Reinigungslisten auszufüllen, riesige Aktenberge zu versetzen, eine Bürgerbefragung zu organisieren, neue Mülleimer und Hundestationen zu installieren und natürlich darauf  zu achten, dass die Gemeinde Neunkirchen auch wirklich immer sauberer wird.

Die Mühe hat sich gelohnt: Das 2. Überwachungsaudit war erfolgreich und die Gemeinde Neunkirchen darf sich ein weiteres Jahr mit dem Zertifikat des TÜV Hessen schmücken. Aber was bedeutet das überhaupt, wenn eine Gemeinde – übrigens als erste Kommune landesweit – ein Zertifikat für ihre Sauberkeit erhält? Ist es in Neunkirchen wirklich sauberer als anderswo? „Mit unserem Ehrenamt Sauberkeit haben wir mehr als 50 engagierte Bürgerinnen und Bürger, die ihre Ortsteile regelmäßig von achtlos weggeschmissenem Unrat befreien. Das ist sicher ein ganz großer Pluspunkt für unsere Gemeinde“, so der Umweltberater. Im letzten Jahr wurden die Sauberfrauen und -männer mit einheitlicher Kleidung ausgestattet, um den Wiedererkennungswert und die Aufmerksamkeit zu erhöhen und dieses Ehrenamt entsprechend zu würdigen.

Neben dem bürgerschaftlichen Engagement spielt aber vor allem die Organisation des Müll Beseitigens eine große Rolle: Regelmäßig finden Gespräche mit den seitens der Gemeindeverwaltung zuständigen Personen statt. Die Hausmeister der Schulen sowie die zuständigen Mitarbeiter des Bauhofs führen über die wichtigsten Kontroll- und Reinigungsbereiche Buch. Diese Bereiche umfassen neben den Schulhöfen und Bushaltestellen die Kinderspielplätze und die Standorte der Altglascontainer. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Ortsmitte, darunter auch der Bereich um das Rathaus. „Da wollen wir von der Gemeindeverwaltung natürlich mit gutem Beispiel vorangehen“, weiß der Umweltberater.

Das Netz von Abfallbehältern und den so genannten Hundestationen ist in den vergangenen beiden Jahren deutlich erweitert worden. „Darüber hinaus haben wir von Seiten der Verwaltung einige Aktionen initiiert: „Tausche Müllsack gegen Kinokarte“ war eine dieser Maßnahmen, mit der wir vor allem Jugendliche angesprochen und ermuntert haben, sich aktiv am Erhalt der Sauberkeit der Gemeinde zu beteiligen“, erklärt Jung.

Auch die jährliche Reinigungsaktion, an der Kindergärten, Schulen, Vereine und Privatpersonen teilnehmen trägt dazu bei, das Leben in einer sauberen Umwelt in den Fokus rücken.

In einer ebenfalls jährlich durchgeführten Bürgerbefragung haben die Bürger die Möglichkeit, die Sauberkeit der Kommune zu analysieren und Anregungen für weitere Verbesserungen zu geben. Gleiches ist ganzjährig im Rahmen der Bürgeranliegen möglich. Telefonisch oder per E-Mail kann jedes Gemeindemitglied Missstände melden und Kritik äußern – auch zu Umweltthemen. Wild entsorgter Müll ist dabei der häufigste Beschwerdepunkt.

 „Letztlich ist es die Kombination all dieser Maßnahmen, die dazu führt, dass es in Neunkirchen sukzessive sauberer wird“, erklärt Jung. „Unser Ziel ist, dass in der gesamten Bürgerschaft ein Bewusstsein für eine Saubere Umwelt entsteht – und da gibt es trotz all unserer Maßnahmen leider immer noch viel zu tun“.

Im kommenden Jahr soll die Rezertifizierung angestrebt werden. Die Hände in den Schoß legen kann Matthias Jung dafür trotz aller bereits durchgeführten Maßnahmen nicht: „Wir haben uns mit Beginn der Zertifizierungsphase verpflichtet, unsere Leistungen ständig zu verbessern. Und das bleibt vermutlich ein dauerhafter Prozess.

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