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Der Ortsteil Neunkirchen

Neunkirchen

1288 erstmals erwähnt

Das Dorf Neunkirchen hat kaum vor dem 12. Jahrhundert bestanden. Die im unteren Grund hauptsächlich sesshaften Freiengrunder Adligen von Seelbach errichteten im 12. Jahrhundert im "Seelbacher Grund", also im Mittelpunkt ihrer Hauptwohnsitze, eine eigene "Neue Kirche". Hiermit war natürlich die Gründung einer neuen Siedlung verbunden und diese erhielt ihren Namen nach der "Neuen Kirche". Die Schreibweise dieses Namens ist in der ältesten Zeit verschieden: z.B. "Nunkirchin" oder "Nunkirchen"

Der Name des Dorfes Neunkirchen wurde erstmals 1288 erwähnt. Neunkirchen im "Grunde Seelbach" war Sitz des saynischen Schultheißen, in Burbach dagegen befand sich der Amtssitz des naussauischen Vogtes. Erst im Jahre 1825, als der Freie Grund an Preußen kam, erreichte die gemeinsame nassauische und saynische Doppelherrschaft ihr Ende.

Zwei Eisenhütten

Schon von alters her gehörte die Bevölkerung dem Bergmannsberuf an. Die Verhüttung des Eisenerzes wurde bis ins vorletzte Jahrhundert in den Orten selbst vorgenommen.
Neunkirchen hatte zwei Eisenhütten, von denen die "Alte Hütte" früher unterhalb des Dorfes an der Heller stand, während die "Neue Hütte" zwischen Neunkirchen und Struthütten lag.

Nach dem Abbruch des alten Schmelzofens der "Alten Hütte", errichtete man an der gleichen Stelle die "Siebelsche Mahlmühle", später "Rinksche Mühle", welche 1944 Opfer des Bombenangriffs wurde.

Die "Neue Hütte" ist um 1900 stillgelegt und zu einem Kupferwalzwerk umgebaut worden.

Ab 1900 Entwicklung zur blechverarbeitenden Industrie

Neben dem Bergbau begann sich im Jahre 1900 eine blechverarbeitende Industrie zu entwickeln. So z.B. die "Kesselschmiede Weinbrenner" beim Bahnhof, heute Firma Thomas, und in der Mühlenbergstraße die Fischer Werke, heute Fa. Capito.
Dazu siedelten sich einige Schmieden an, um den Bedarf der Nebenerwerbslandwirte und als Zulieferer der örtlichen Industrie zu decken.

NK Kirche

Heute ist Neunkirchen Zentrum mit aktuell rund 3.750  Einwohnern nicht nur größter Ortsteil und Namensgeber der Gemeinde. sondern auch Zentrum mit Rathaus, Grundschule, Bürgerzentrum und Bibliothek sowie zahlreichen Einzelhändlern im Innenbereich. Aktuell entsteht im Ortskern ein neues Ärztehaus, welches zahlreiche Arztpraxen und Dienstleistungsunternehmen aus dem Gesundheitsbereich an einem zentralen Ort vereinen soll.

Der Heimat- und Verschönerungsverein beteiligt sich aktiv am Ortsgeschehen und ist auch Träger des Heimatmuseum, mit angegliederter Ostdeutscher Heimatstube,  in der auch regelmäßige Sonderausstellungen mit örtlichen Bezug stattfinden. Weitere Infos finden Sie unter www.hvv-neunkirchen.de .

Heimatmuseum auf der Ley

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Südwestfalen Agentur