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Der Ortsteil Zeppenfeld

Der Name des Ortsteiles wird mit dem Weinbau in Verbindung gebracht.

Zeppenfeld

Unterschiedliche Theorien zum Ortsnamen

Im Laufe der Zeit sind zum Namen des Ortsteils Zeppenfeld unterschiedliche Theorien aufgestellt worden. Die wahrscheinlichste - aber auch überraschendste - Theorie ist, den Namen Zeppenfeld mit dem Weinbau in Verbindung zu bringen.

Im 13. Jahrhundert beherrschten die Adeligen von Seelbach den hiesigen Raum. In einer Urkunde aus dem Jahre 1270 heißt es:'...das ich, Johannes, Ritter von Sellebach....in den Äckern und Weinbergen innehatten...
Hinzu kommt ein Hinweis von Dr. Achenbach (1798), der von `....herrschaftlichen Weinbergen und Weihnzehnten im Siegenischen und Dillenburgischen...`schreibt.
Die heutige Gemeinde Neunkirchen, einschließlich Zeppenfeld, liegt genau dazwischen.

Dem "Deutschem Wörterbuch" der Brüder Grimm (1852) ist zu entnehmen, dass die frühere Bezeichnung für "Traube" das Wort "Zepfe" ist (mundartliche "Zeppe")
Leider fehle trotz vieler Hinweise bislang der urkundliche Beweis, der den Anbau von Weinreben im Mittelalter bestätigt.

Bergbau

Der Bergbau in Zeppenfeld war lange nicht so groß und ergiebig wie in den Nachbardörfern Altenseelbach oder Salchendorf. Einer Aufstellung der Ämter Neunkirchen und Burbach nach sind 1812 keine Gruben in Zeppenfeld in Betrieb. Erst 1814 finden sich die ersten Hinweise auf Gruben in der Gemarkung. Die Gruben Aurora, Leonore und Hellertal werden erstmals erwähnt.

Alle drei Gruben förderten Bleiglanz, Zinkblende, Kupferkies sowie vereinzelt Rotgiltigerz und Rotspat. Die Gruben Aurora und Leonore teilten sich einen Erzgang. Alle drei Gruben wurden nach Kaufverhandlungen am 26. Oktober 1917 und 20. April 1918 von der Salchendorfer Grube Pfannenberger Einigkeit übernommen.

Schloss Zeppenfeld

 

Ehem. Schloss Zeppenfeld

In der Mitte Zeppenfelds befindet sich das Schloss der Adeligen „von Selbach-Zeppenfeld“. Die Geschichte des mittlerweile in Privatbesitz befindlichen Gebäudes kann bis ins Jahr 1378 zurückverfolgt werden. In diesem Jahr wurde ein Friedrich von Seelbach, genannt Zepinveld, als erster Besitzer des Schlosses genannt. 1492 wurde den Rittern zu Zeppenfeld die Gerichtsbarkeit zugesprochen. Im 16. Jahrhundert wurde die Hälfte des Adelsbesitzes in Zeppenfeld aufgrund vieler Spaltungen durch Erbschaften und Heiraten verkauft. 1739 starb mit Johann Konrad Wilhelm von Selbach der letzte Erbe des Zeppenfelder Geschlechts. Um das Erbe des Besitzes brach jedoch Streit aus, da mehrere Verwandte Besitzansprüche anmeldeten. 1757 wurde der Besitz schließlich an den Prinzen von Nassau-Oranien verkauft. Bis 1876 wohnten Verwandte der „Selbach“-Linie im Schloss, zwei Jahre später kaufte die Gemeinde einen Teil des Gebäudes und richtete dort Klassenräume ein. Der Rest ging in den Besitz von Privatleuten über. Heute erinnert nur noch die äußere Fassade an vergangene Zeiten und die Geschichte der Adelsgeschlechter von Selbach-Zeppenfeld.

Heimatverein

Der Ortsteil Zeppenfeld verfügt über einen aktiven Heimatverein, der sich in vielen Bereichen für den Ort einsetzt.

Unter www.heimatverein-zeppenfeld.de finden Sie weitere interessante Informationen.

Das Ehrenmal Zeppenfeld

 

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