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26.06.2013

Dorfgespräche: Rückkehr der Doppelgänger

Erfolgreiche Kampagne der Neunkirchener Dorfgespräche

Logo Neunkirchener aktiv

Mit lebensgroßen Pappkameraden ging die Initiative „Neunkirchener aktiv“ - Wie wollen wir morgen leben? im vergangenen Herbst an den Start.

Wiedersehensfreude bei den Fotomodellen der Initiative »Neunkirchener aktiv« - Wie wollen wir morgen leben?.Die Bürgerinnen und Bürger waren aufgefordert, im Rahmen so genannter Dorfgespräche ihre Wünsche und Vorstellungen zum Leben innerhalb der Gemeinde zu äußern, mit dem Ziel die wichtigsten Anliegen später zu realisieren. Um ein breites bürgerschaftliche Interesse an diesen Dorfentwicklungsprozessen zu erreichen, waren Personen, die in der Gemeinde Neunkirchen leben oder arbeiten und einen hohen Bekanntheitsgrad genießen von den Photofriends Neunkirchen fotografiert worden. Auf ein lebensgroßes Format und eine stabile Kunststoffplatte gebracht, wurden sie schließlich in den sechs Neunkirchener Ortsteilen positioniert.

Dass die Kampagne ihre Wirkung nicht verfehlt hatte, ließ sich an den gut besuchten Dorfgesprächen und der erfolgreichen Auftaktveranstaltung für die Projektphase ablesen. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten mittels der lebensgroßen Figuren auf die Aktion der Gemeinde aufmerksam gemacht werden können. Inzwischen haben sich die wichtigsten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger herauskristallisiert. Vier verschiedene Teams treffen sich regelmäßig in Arbeitsgruppen, um Maßnahmen zur Veränderung oder Problemlösung zu entwickeln.

Da die Doppelgänger ihren Beitrag geleistet haben, stellte sich nun die Frage: Wohin mit den ungewöhnlichen Werbeträgern? Für die Projektleiterin der Neunkirchener Dorfgespräche Marion Sander-Müller lag es nahe, Kopie und Original wieder zusammenzuführen. Und so traten die lebensgroßen, aber nur wenige Zentimeter dünnen Pappkameraden jetzt ihren Heimweg an. „Dass wir alle „Plagiate“ unbeschadet an ihre echten Vorbilder abgeben können, finde ich ganz bemerkenswert“, erklärte Sander-Müller: „Keiner der Pappkameraden ist mit einer Augenklappe, einem Bärtchen oder einer Zahnlücke verunstaltet worden“. Im Gegenteil: Im Internet kursierten schon kurz nach dem Anlaufen der Aktion Fotos von Jugendlichen, die sich mit dem vermeintlichen Zwilling hatten ablichten lassen.

Die Kampagne stieß in der Bevölkerung auf durchweg positive Resonanz.„Ich werde den anderen Martin in die Garage stellen“, freute sich Pfarrer Martin Schreiber nach dem Erhalt seiner zweiten Version, „zur Abschreckung vor Fahrraddieben eignet sich mein Alter Ego doch ganz prima“. Während Stella und Verena Meyer noch auf dem Gästebett liegen – zumindest in ihrer zweidimensionalen Ausführung – und auf ihr neues Plätzchen im Hausflur warten, gibt es auf andere Figuren einen regelrechten Run. Da mehrere Interessenten vorhanden sind, wird noch gerätselt, wer künftig die Kopie sein eigenen nennen darf. „Es war eine eher ungewöhnliche Methode, als Gemeinde mit Pappkameraden zu werben. Dennoch war sie erfolgreich: Unser Ziel war es, Aufmerksamkeit zu erzielen und die Menschen zu mobilisieren. Und das ist uns gelungen“, fasst Sander-Müller zusammen.


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