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Neunkirchener aktiv - wie wollen wir morgen leben ?

„Heiß auf die Zukunft und deren Gestaltung“ zu sein, bescheinigte Landrat Paul Breuer dem Bürgermeister der Gemeinde Neunkirchen Bernhard Baumann. Und als zukunftsweisend war auch die sehr gut besuchte Veranstaltung zu sehen, zu der der Kreis Siegen-Wittgenstein und die Gemeinde Neunkirchen jetzt eingeladen hatten: die Abschlussveranstaltung der Dorfgespräche, die Zugleich eine Auftaktveranstaltung für die vielfältigen Projektgruppen war.

Das Ergebnis der Dorfgespräche wurde am 25.02.2013 vorgestellt

Dorfgespräche
In den vergangenen Monaten war im Zuge der Dorfgespräche ermittelt worden, wie sich die Neunkirchener Bürger ihre Gemeinde und das Leben in ihren sechs Ortsteilen im Jahr 2030 vorstellen – und das insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Nun wurden die Ergebnisse präsentiert.
Vor deren detaillierter Darstellung durch die Diplom-Geografin und Stadtplanerin Nathalie Franzen, lud Dr. Stephanie Arens zu einer informativen Gesprächsrunde ein. Landrat Paul Breuer, Bürgermeister Bernhard Baumann sowie Teilnehmer der drei durchgeführten Dorfgespräche kamen zu Wort. Die Studentin Amira Ehrhardt berichtete über ihre Motivation an den Dorfgesprächen teilzunehmen und Dieter Diehl - der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins Wiederstein – über die seine, sich als Fotomodell für die Kampagne mit lebensgroßen Pappkameraden zur Verfügung zu stellen. Eckhard Weidt, selbst Stadtplaner und Wirtschaftsförderer, hob das Potential der einzelnen Ortsteile hervor, das es zu entdecken und auszuschöpfen gelte und erhoffte sich für die Zukunft neben attraktiven Arbeitsplätzen weiterhin ein gut funktionierendes Ehrenamt. Ohne bürgerschaftliches Engagement - war die einhellige Überzeugung aller Beteiligten - sei das öffentliche Leben in der Gemeinde nicht nur um Vieles ärmer, sondern wahrscheinlich gar nicht mehr aufrecht zu erhalten.
Dorfgespräche

Bürgermeister Baumann hob das Interesse der Gemeindeverwaltung an den Visionen der Bürgerschaft hervor. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Konzepte zu entwickeln die helfen, die Kommune als lebenswerten Ort für Jung und Alt zu erhalten, sei eines der primären Ziele. Landrat Breuer konstatierte, dass angesichts der prognostizierten Überalterung der Gesellschaft interkommunale Zusammenarbeit immer notwendiger werde. Dass der Blick in die Zukunft keinesfalls am Tellerrand enden solle, war sicher ein wichtiger Leitsatz der Veranstaltung.

Parallel dazu – und dies ging aus dem Bericht von Nathalie Franzen hervor - sei der Erhalt und Ausbau der Dorfgemeinschaft und des Miteinanders der Generationen durch eine verstärkte Identifikation der Bürger mit Neunkirchen eines der wichtigsten Ziele für die kommenden 13 Jahre. Erstrebenswert sei, so Franzen, dass sich jeder nach seinen Möglichkeiten für die Gemeinschaft einsetzen, dass der Einzelhandel gefördert und besser nachgefragt und der naturnahe Tourismus ausgebaut würde.Wie wichtig es ist, sich mit der bevorstehenden Entwicklung vertraut zu machen, stellte Marion Sander-Müller, die Projektplanerin der Initiative, dar. Ihre Präsentation machte deutlich, dass die Zeiten, in denen die Ortsteile immer größer und die Menschen in Neunkirchen immer mehr werden der Vergangenheit angehören. Dass die Gemeinde Neunkirchen in 23 Jahren um 1.600 Menschen schrumpfe – diese Zahl entspricht fast dem Anteil der Bevölkerung des Ortsteils Struthütten – wird sicher manchem Besucher der Veranstaltung das Ausmaß des vielzitierten demografischen Wandels erst richtig deutlich gemacht haben.

Um dem jedoch entgegenzuwirken bzw. die Schrumpfung als Chance zu sehen, ist die Mitarbeit der Bürger unabdingbar. Und diese hatten am Ende der Veranstaltung dann auch Gelegenheit, sich im Gespräch mit den verschiedenen Projektpaten zu äußern. Die aus dem Abschlussbericht von Natalie Franzen hervorgehenden Projektthemen waren entsprechend allen Teilnehmern zugänglich. Mittels Klebepunkten konnten sie ihre persönlichen Schwerpunkte zur weiteren Dorf- und Gemeindeentwicklung setzen – eine Orientierungshilfe für die Verwaltung, die daraus eine Prioritätenliste entwickelt.
Entstanden sind die vier Handlungsfelder „Ehrenamt, Vereine, Familie“, „Infrastruktur und Versorgung“, „Ortsbild und Verkehr“ sowie „Natur, Tourismus und Kultur“. Interessenten konnten sich bei der Veranstaltung in untergeordnete Arbeitsgruppen eintragen, dazu besteht natürlich nach wie vor besteht die Möglichkeit: Ansprechpartnerin ist
Dorfgespräche
„Heiß auf die Zukunft und deren Gestaltung“ zu sein, bescheinigte Landrat Paul Breuer dem Bürgermeister der Gemeinde Neunkirchen Bernhard Baumann. Und als zukunftsweisend war auch die sehr gut besuchte Veranstaltung zu sehen, zu der der Kreis Siegen-Wittgenstein und die Gemeinde Neunkirchen jetzt eingeladen hatten: die Abschlussveranstaltung der Dorfgespräche, die Zugleich eine Auftaktveranstaltung für die vielfältigen Projektgruppen war.

In den vergangenen Monaten war im Zuge der Dorfgespräche ermittelt worden, wie sich die Neunkirchener Bürger ihre Gemeinde und das Leben in ihren sechs Ortsteilen im Jahr 2030 vorstellen – und das insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Nun wurden die Ergebnisse präsentiert.
Vor deren detaillierter Darstellung durch die Diplom-Geografin und Stadtplanerin Nathalie Franzen, lud Dr. Stephanie Arens zu einer informativen Gesprächsrunde ein. Landrat Paul Breuer, Bürgermeister Bernhard Baumann sowie Teilnehmer der drei durchgeführten Dorfgespräche kamen zu Wort. Die Studentin Amira Ehrhardt berichtete über ihre Motivation an den Dorfgesprächen teilzunehmen und Dieter Diehl - der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins Wiederstein – über die seine, sich als Fotomodell für die Kampagne mit lebensgroßen Pappkameraden zur Verfügung zu stellen. Eckhard Weidt, selbst Stadtplaner und Wirtschaftsförderer, hob das Potential der einzelnen Ortsteile hervor, das es zu entdecken und auszuschöpfen gelte und erhoffte sich für die Zukunft neben attraktiven Arbeitsplätzen weiterhin ein gut funktionierendes Ehrenamt. Ohne bürgerschaftliches Engagement - war die einhellige Überzeugung aller Beteiligten - sei das öffentliche Leben in der Gemeinde nicht nur um Vieles ärmer, sondern wahrscheinlich gar nicht mehr aufrecht zu erhalten.

Bürgermeister Baumann hob das Interesse der Gemeindeverwaltung an den Visionen der Bürgerschaft hervor. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Konzepte zu entwickeln die helfen, die Kommune als lebenswerten Ort für Jung und Alt zu erhalten, sei eines der primären Ziele. Landrat Breuer konstatierte, dass angesichts der prognostizierten Überalterung der Gesellschaft interkommunale Zusammenarbeit immer notwendiger werde. Dass der Blick in die Zukunft keinesfalls am Tellerrand enden solle, war sicher ein wichtiger Leitsatz der Veranstaltung.

Parallel dazu – und dies ging aus dem Bericht von Nathalie Franzen hervor - sei der Erhalt und Ausbau der Dorfgemeinschaft und des Miteinanders der Generationen durch eine verstärkte Identifikation der Bürger mit Neunkirchen eines der wichtigsten Ziele für die kommenden 13 Jahre. Erstrebenswert sei, so Franzen, dass sich jeder nach seinen Möglichkeiten für die Gemeinschaft einsetzen, dass der Einzelhandel gefördert und besser nachgefragt und der naturnahe Tourismus ausgebaut würde.Wie wichtig es ist, sich mit der bevorstehenden Entwicklung vertraut zu machen, stellte Marion Sander-Müller, die Projektplanerin der Initiative, dar. Ihre Präsentation machte deutlich, dass die Zeiten, in denen die Ortsteile immer größer und die Menschen in Neunkirchen immer mehr werden der Vergangenheit angehören. Dass die Gemeinde Neunkirchen in 23 Jahren um 1.600 Menschen schrumpfe – diese Zahl entspricht fast dem Anteil der Bevölkerung des Ortsteils Struthütten – wird sicher manchem Besucher der Veranstaltung das Ausmaß des vielzitierten demografischen Wandels erst richtig deutlich gemacht haben.

Um dem jedoch entgegenzuwirken bzw. die Schrumpfung als Chance zu sehen, ist die Mitarbeit der Bürger unabdingbar. Und diese hatten am Ende der Veranstaltung dann auch Gelegenheit, sich im Gespräch mit den verschiedenen Projektpaten zu äußern. Die aus dem Abschlussbericht von Natalie Franzen hervorgehenden Projektthemen waren entsprechend allen Teilnehmern zugänglich. Mittels Klebepunkten konnten sie ihre persönlichen Schwerpunkte zur weiteren Dorf- und Gemeindeentwicklung setzen – eine Orientierungshilfe für die Verwaltung, die daraus eine Prioritätenliste entwickelt.
Entstanden sind die vier Handlungsfelder „Ehrenamt, Vereine, Familie“, „Infrastruktur und Versorgung“, „Ortsbild und Verkehr“ sowie „Natur, Tourismus und Kultur“. Interessenten konnten sich bei der Veranstaltung in untergeordnete Arbeitsgruppen eintragen, dazu besteht natürlich nach wie vor besteht die Möglichkeit: Ansprechpartnerin ist
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