Neunkirchen Siegerland


Aktionen der Senioren-Service-Stelle

30.11.2011
"Zeit für mich"

Entspannung im Gesprächskreis für pflegende Angehörige

am 19.Dezember 2011 von 16.00-17.30 Uhr.

Anstatt am 5. Dezember 2011 findet der monatliche Gesprächskreis für pflegende Angehörige aus organisatorischen Gründen am 19. Dezember 2011 von 16.00 bis 17.30 Uhr in der Hochstraße 24 statt.
Zum Abschluss des Jahres möchten wir in besinnlicher Stimmung mit der Entspannungspädagogin Renate Rokitta zum Thema "Zeit für mich" einen entspannten und besinnlichen Nachmittag verbringen. Gerade in dieser Zeit, in der häufig zu der täglichen Belastung durch die Pflege des Angehörigen auch noch die Vorbereitungen auf das bevorstehende Weihnachtsfest kommen, ist es besonders wichtig auch für sich selbst, als pflegende Person, Sorge zu tragen.
Daher möchten wir sie einladen, an diesem Nachmittag Entspannung zu erfahren und einige Übungen kennen zu lernen, die sie auch zuhause nutzen können. Bitte kleiden sie sich an diesem Nachmittag bequem und bringen ein Paar warme Socken mit. Über eine kurze Anmeldung in der Senioren-Service-Stelle Tel. 02735 767-207, würden wir uns freuen, damit wir den Nachmittag entsprechend vorbereiten können.


Ergebnisse der Seniorenbefragung zur altersgerechten Infrastruktur der Gemeinde Neunkirchen

Helga Höfer nimmt Teilnehmergewinn entgegen



Aus 613 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde Helga Höfer aus Zeppenfeld ausgelost.  Vergangene Woche nahm sie im Rathaus ihren Gewinn entgegen.

Dass das Engagement älterere Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Gemeinde Neunkirchen groß geschrieben und erfolgreich durch verschiedenen Projekte und Initiativen gefördert wird, wurde im vergangenen Jahr bereits mit der Auszeichnung zur seniorenfreundlichen Kommune durch die Familienministerien Kristina Schröder dokumentiert.
Daher ist die Weiterentwicklung der seniorengerechten Infrastruktur nach wie vor ein wichtiges Anliegen der Gemeinde Neunkirchen in Zusammenarbeit mit der Zukunftsinitiative "Leben und Wohnen im Alter" des Kreises Siegen-Wittgenstein. Ziel ist es, durch den Ausbau einer altengerechten Infrastruktur dafür Sorge zu tragen, dass ältere Menschen möglichst lange ein selbst bestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung führen können.

Gemeinsam mit dem Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) wurde ein Fragebogen entwickelt und auf die örtlichen Begebenheiten und Versorgungsstrukturen in der Gemeinde Neunkirchen abgestimmt. Das Ergebnis dieser Befragung soll der positiven Weiterentwicklung der örtlichen Lebens- und Versorgungsstrukturen für die Generationen der jetzt und zukünftig älter werdenden Bürgerinnen und Bürger dienen.
Vom 31.05. 2011 bis zum 18.07.2011 wurden 1000 Senioren der insgesamt 2935 Senioren über 65 Jahren nach dem Zufallsprinzip von dip ausgewählt. Sie bekamen den 13seitigen Fragebogen zugesandt. 613 ausgefüllte Fragebögen konnten ausgewertet werden - eine sehr gute Beteiligung.

Möglicherweise hat der ausgelobte Preis eines Gutscheins von 30 Euro in einem Lokal nach Wunsch, zusätzlich zum Ausfüllen des Fragebogens motiviert. Die Gewinnerin Frau Helga Höfer konnte am vergangenen Dienstag gemeinsam mit ihrem Ehemann den Gutschein aus den Händen von Bürgermeister Bernhard Baumann und Frau Großhaus- Lutz von der Senioren-Service-Stelle im Rathaus entgegennehmen. Frau Höfer zeigte sich erfreut, dass sich die Gemeinde Neunkirchen mit den Bedürfnissen älterer Menschen beschäftigt. Mit großem Interesse hörte sich das Ehepaar Höfer die Vorstellung der Ergebnisse der Befragung an, die auf Grund des hohen Rücklaufs von 61% als repräsentativ angesehen werden können. Die Verteilung zwischen Männern und Frauen und auch die Altersverteilung hat sich als ausgewogen herausgestellt, selbst hochaltrige Teilnehmer haben - zum Teil mit Hilfe - ihren Fragebogen ausgefüllt.

Bezüglich der Mobilität ist laut den Befragungsergebnissen das zentrale Verkehrsmittel das Auto. 94 % der rund 400 Befragten, die ein Auto haben und dies selbst fahren, gehen davon aus, dass ihnen das Auto über die nächsten vier Jahre hinweg auch weiter zur Verfügung
stehen wird. Allerdings handelt es sich diesen Autofahrern zwar um 84 % der Männer, jedoch nur 51 % der Frauen. Es wird unter anderem auf die Entwicklung der individuellen sozialen Netzwerke und adäquater Busverbindungen, Fahrdienste, Fahrgemeinschaften (oder ähnlichem) ankommen, inwieweit sich vor allem die andere Hälfte der Frauen ihre Mobilität außerhalb des Gehradius erhalten können wird.
Derzeit weisen die angefragten Verkehrsmittel eher geringe Nutzungshäufigkeiten auf. Zu den Verbindungen von Bussen und Regionalbahnen werden am häufigsten Mängel benannt, die auf den Bedarf geringerer Fahrpreise und kürzerer Wege zu den Haltestellen hinweisen.

Die Lebensmittelversorgung für eine ausgewogene, altersgerechte Ernährung ist laut der Selbstauskunft bei 87 % der Befragten derzeit voll oder meistens gesichert.
Insgesamt 9 % der Befragten geben den Bedarf eines kleinen Lebensmittelladens unmittelbar vor Ort an, von denen wiederum 30 Personen auf eine der folgenden Fragen hin äußern, sie würden diesen auch wöchentlich nutzen. Prozentual auf die jeweiligen Grundgesamtheiten der Gemeindegebiete bezogen, kommen diese Antworten am häufigsten aus Salchendorf. Demgegenüber ist bemerkenswert, dass die Optionen eines Lieferdienstes für Lebensmittel oder auch nur für Getränke in der vorliegenden Befragung keine Bedarfsmeldungen ausgelöst haben.

Des Weiteren zeichnet sich laut den Befragungsergebnissen eine ähnlich kleine Seniorengruppe mit einer deutlich erschwerten Erreichbarkeit sowohl des Hausarztes als auch zugleich anderer Fachärzte ab. Prozentual auf die Grundgesamtheiten der jeweiligen Gemeindegebiete bezogen gaben Senioren aus Altenseelbach besonders häufig eine erschwerte Arzt-Erreichbarkeit an (14,7 %).
Der Gruppe mit erschwerter Arzt-Erreichbarkeit steht insgesamt signifikant seltener ein Auto zur Verfügung, das sie selbst fahren, als den anderen Befragungsteilnehmern. Gefragt nach den Barrieren zum Hausarzt fallen die häufigsten Nennungen derjenigen, die eine mittlere und schlechte Erreichbarkeit angeben  auf zu lange Wartezeiten für einen freien Termin (28,6 %), sich ein Taxi bestellen zu müssen, sich dies jedoch nicht leisten zu können (21,4 %), und dort zu viele Treppen bewältigen zu müssen (15,8%).

Die Einschätzung einer mittleren bis schlechten Erreichbarkeit des Hausarztes, die 11 % der Befragungsteilnehmer vornehmen, sowie die oben genannten Barrieren sind ein bedeutsames Thema für die Zusammenarbeit der kommunal für die seniorenbezogene Infrastrukturplanung Verantwortlichen und den niedergelassenen Ärzten.

Als weitere grundlegende Anlaufstelle, hier zu Fragen rund ums Alter, ist rund 54 % der Befragten die Neunkirchener Senioren-Servicestelle im Neunkirchener Rathaus bekannt. Zum Rathaus geben nur 2,6 % eine schlechte Erreichbarkeit an.

Bezüglich haushaltsnaher Dienstleistungen beziehen sich die häufigsten Bedarfsmeldungen auf die Unterstützung bei kleineren handwerklichen Tätigkeiten (5,9 %), beim winterlichen Schneeräumen (5,6 %) sowie auf die Haushaltshilfe (4,9 %) und Hilfen zur Garten und
Grundstückspflege (4,8 %).

Einblicke in die sonstigen persönlichen Aktivitäten, darunter vor allem auch solche der sozialen Teilhabe und Bildung, weisen die vergleichsweise größte Vielgestaltigkeit auf. In der Zusammenschau des Antwortverhaltens über mehrere Fragen hinweg fällt vor allem die Beschreibung des Bedarfs kultureller Treffpunkte wie Kino- und Theaterveranstaltungen (13,4 %) sowie Cafés oder ähnlicher Orte der Begegnung auf (7 %). Gefragt nach gezielten Angebotswünschen für die eigene Altersgruppe im kommenden Jahr wird vor allem Interesse an Vorträgen zur Vorsorgevollmacht/ Patientenverfügung (22 %), Vorträgen zu Themen der Gesundheitsförderung im Alter (16 %) sowie an einem Trainingsprogramm zur Verbesserung der Fitness und Vorbeugung von Stürzen (12 %) geäußert.

Weiterführend werden nun die Ergebnisse aus der Befragung an die bereits seit vier Jahren in der Gemeinde Neunkirchen tätigen örtlichen Kompetenzrunde weitergegeben. Die örtliche Kompetenzrunde setzt sich zusammen aus Vertretern der Politik, Vertretern der Verwaltung, Vertretern der Sozialverbände und zahlreichen Akteuren aus der Seniorenarbeit in der Kommune. Diese Arbeitsgruppe hat zum Ziel, die seniorengerechte Infrastruktur in Neunkirchen nachhaltig zu verbessern und auf diesem Weg ist bereits das niedrigschwellige Unterstützungsangebot "Hand in Hand" und die Taschengeldbörse ins Leben gerufen worden.

Um weiterhin die Möglichkeiten für ein Selbstbestimmte Leben in Neunkirchen den Bedürfnissen älterer Menschen anzupassen, sollen nun in der nächsten Sitzung der ÖKPZ am 12.12.2011 die Ergebnisse aus der Seniorenbefragung vorgestellt und in gemeinsamen Überlegungen Ideen und Vorschläge entwickelt werden, die zu gegebener Zeit in den politischen Gremien vorgetragen und umgesetzt werden.

Wer sich für die komplette Auswertung der Seniorenbefragung interessiert, kann diese hier abrufen


Download-Dokumente

11.10.2011:

Demenzerkrankungen - was können Angehörige tun?

Vortrag der Senioren-Service-Stelle Neunkirchen erfreute sich großen Interesses

Großes Interesse fand der Vortrag "Demenz verstehen - Brücken bauen zu Menschen mit Demenz" nicht nur bei zahlreichen interessierten Zuhörern aus der Gemeinde Neunkirchen. Auch aus den Nachbarkommunen fanden sich einige Zuhörer im Ratsaal der Gemeinde Neunkirchen ein.

Dass die Krankheit Demenz nicht nur den Betroffenen selbst belastet, sondern eine Krankheit ist, die das gesamte Familiensystem beeinflusst, wurde im Rahmen des Vortrags schnell deutlich. Das Schlüsselwort für die Verbesserung der Lebenssituation und dem Zusammenleben von Menschen mit Demenz lautet: "wertschätzender Umgang".

Frau Großhaus-Lutz von der Senioren-Service-Stelle Neunkirchen unterstrich in ihrem Vortrag, dass es wichtig für den an Demenz erkrankten Menschen ist, zu verstehen und verstanden zu werden, als Person akzeptiert und wertgeschätzt zu werden, sozial eingebunden zu sein und sich in seiner persönlichen Umgebung sicher zu fühlen.

Nachdem auch noch einige Fragen der Zuhörer beantwortet werden konnten, gab Frau Großhaus-Lutz allen Interessierten Hinweise und Infomaterial zu den rechtlichen Aspekten der Demenzkrankheit und Broschüren zum Krankheitsbild Demenz mit auf den Weg.
Angesichts des großen Interesses am Thema Demenz sind auch in der Zukunft weitere Veranstaltungen für Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen geplant: Je mehr Wissen über die Krankheit besteht, um so besser klappt der Umgang miteinander.


26.09.2011:

Ein erfolgreicher Start:

1. Neunkirchener Seniorentag wurde sehr gut angenommen

"Durchweg positiv war die Resonanz auf den 1. Neunkirchener Seniorentag", so die Seniorenberaterin Bettina Großhaus-Lutz: "Die Aussteller waren begeistert von dem großen Interesse, und die vielen Gäste von dem bunten Programm".

Einen abwechslungsreichen Mix aus Unterhaltung und Information hatte das Team der Senioren-Service-Stelle um Großhaus-Lutz für die Veranstaltung am vergangenen Sonntag zusammengestellt. Ob Modenschau, Fachvortrag oder Gedächtnistraining - jeder konnte seinen Interessen entsprechend auswählen und die Veranstaltungen im Otto-Reiffenrath-Haus bzw. im Ratssaal besuchen.

Nach zwei beschwingten Liedbeiträgen des Chors "Chorisma" wurde der 1. Neunkirchener Seniorentag offiziell von Bürgermeister Bernhard Baumann eröffnet. Er wies in seiner Rede darauf hin, dass das Älterwerden leider häufig negativ behaftet sei, es aber auch vielerlei Chancen böte. Das Ehrenamt sei eine solche Möglichkeit: Wer sich etwa bei den Tafeln oder als Lesepate engagiere, könne seine Freizeit nicht nur besser strukturieren, sondern auch von seiner Arbeit profitieren.

Wie viel Spaß es macht, selbst initiativ zu werden, konnten die Zuschauer der Modenschau beobachten, die in Zusammenarbeit mit dem Modehaus Kattner über den Laufsteg ging. Die Models ? alle reifere Damen, die vor Ort ihr Debüt gaben - waren mit großer Freude dabei, und es gelang ihnen mit ihrem Spaß und ihrer Natürlichkeit ein großes Publikum zu erfreuen. Gleiches galt für die Seniorengymnastik: Die 12 Teilnehmerinnen waren so motiviert, dass sie ihre Darbietung außerhalb des Otto-Reiffenrath-Hauses gleich noch einmal zeigten.

Wer sich vornehmlich informieren wollte, der besuchte die Angebote des DRK oder der Apotheken. Es gab Wissenswertes über Wohnen und Sicherheit im Alter und einen großen Büchertisch, den die Gemeindebibliothek speziell für Senioren zusammengestellt hatte. Alle Interessenten können sich diese Bücherauswahl noch bis zum 24. Oktober in der Bibliothek ansehen. Das Hörtestmobil auf dem Brunnenplatz lockte auch viele jüngere Besucher an.

Nach diesem gelungenen Start ist für Bettina Großhaus-Lutz klar: "Im kommenden Jahr steht wieder der Familientag auf dem Programm, aber 2013 wird es hier in Neunkirchen ganz sicher eine Fortsetzung und somit den 2. Seniorentag geben".


Impressionen vom 1. Seniorentag in Neunkirchen

Klicken Sie bitte auf die Bilder zur Vergrößerung.





27.09.2011:

Neue Gedächtnistrainingskurse für Senioren in Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf

Fitnesstraining für die grauen Zellen

Wer möchte nicht gerne sein Leben lang geistig fit sein?! Dass dies auch wunderbar in der Natur trainiert werden kann, davon konnten sich die Kursteilnehmer "Ganzheitliches Gedächtnistraining" unter Leitung von Renate Rokitta in Zusammenarbeit mit den Senioren-Service-Stellen Neunkirchen, Wilnsdorf und Burbach, überzeugen.

Im Körper laufen durch die ständige Anpassungsleistung an die Umgebung - Wegbeschaffenheit, Lichtverhältnisse, usw. - eine Reihe von Vorgängen ab, die uns im Alltag meist nicht bewusst werden. Gedächtnistraining, egal ob im Raum oder der Natur, verbessert immer die Durchblutungs- und Stoffwechselsituation, wodurch der gesamte Organismus aktiviert und vitalisiert wird! Das Gehirn bleibt lange in Schwung, Sicherheit, Selbstvertrauen und Wohlbefinden nehmen zu und sorgen für einen erfreulichen Alltag! Außerdem macht das Denken, Überlegen, Bewegen, Knobeln, Spielen und Lachen in der Gruppe viel Spaß.

Die Senioren-Service-Stellen der Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf bieten jetzt erneut die Gelegenheit, an einem Kurs "Ganzheitliches Gedächtnistraining teilzunehmen. Die Kurse werden in jeweils sechs Einheiten à 90 Minuten durchgeführt.

Der neue Kurs in Burbach startet am 13. Oktober und dauert bis zum 1. Dezember. Er findet jeweils donnerstags, von 9.30 Uhr bis 11 Uhr im Therapiezentrum (Mehrzweckraum) Am Flüsschen 12 in Burbach statt. Anmeldungen nimmt die Burbacher Senioren-Service-Stelle entgegen, telefonisch unter 02736/4556 oder per Mail an c_sahm@burbach-siegerland.de. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Hauskrankenpflege "am Puls" durchgeführt.

Das Gedächtnistraining in Neunkirchen beginnt am 11.Oktober 2011, die sechs Kurseinheiten finden dienstags von 9.30 Uhr bis 11 Uhr im Sitzungszimmer 103 im Rathaus Neunkirchen statt. Anmeldungen nimmt die Senioren-Service-Stelle der Gemeinde Neunkirchen entgegen, telefonisch unter 02735/767207 oder per Mail an b.grosshaus-lutz@neunkirchen-siegerland.de.

Das Gedächtnistraining in Wilnsdorf startet am 12. Oktober 2011, der Kurs findet mittwochs von 9.30 Uhr bis 11 Uhr statt, Veranstaltungsort ist der Mehrzweckraum in der Festhalle Wilnsdorf. Anmeldungen nimmt die Wilnsdorfer Senioren-Service-Stelle telefonisch unter 02739/802-129 entgegen.

Der Teilnehmerbeitrag von 20 Euro wird beim ersten Treffen von der Kursleiterin erhoben. Bitte melden Sie sich bis spätestens 07.Oktober 2011 in der Senioren-Service-Stelle Ihrer Gemeinde an. Material und Getränke werden gestellt.

Unser Bild zeigt die Kursteilnehmer aus Neunkirchen auf dem Seelenpfad an einem sonnigen Sommermorgen. Mit allen Sinnen konnten die Teilnehmer die Natur spüren und sogar einem Gedicht unter den großen Buchen lauschen.


24.08.2011

Fahrsicherheitstraining für Neunkirchener Senioren

Foto: Verkehrssicherheitstraining in OlpeMontag, 19.September von 13.00-20.00 Uhr
im Verkehrssicherheitszentrum Olpe

In Fortsetzung der Angebote für sicheres Fahren im Alter, besteht in diesem Jahr erneut die Möglichkeit an einem Fahrsicherheitstraining im Verkehrsicherheitszentrum Olpe teilzunehmen. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit den Gemeinden Wilnsdorf und Burbach angeboten. Sie wird finanziell unterstützt vom Netzwerk Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen.
In diesem Jahr bieten wir 11 Senioren aus der Gemeinde Neunkirchen die Möglichkeit, an diesem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen. Im vergangenen Jahr haben bereits 12 Personen erfolgreich ihr Fahrkönnen testen und verbessern können.



Die Gründe für ein solches Training sind vielfältig:

  • Steigerung der Fahrsicherheit
  • Intensives Kennen lernen des Fahrzeugs und Erfahren der persönlichen fahrerischen Möglichkeiten
  • Fahrzeugtechnikkunde
  • Überprüfen und erweitern Ihres Wissensstands
  • Frühzeitiges Erkennen und Vermeiden von Gefahren
  • Richtiges Reagieren in Notsituationen
  • Trainieren richtiger Fahrtechniken und Handlungsabläufe

Die Kosten betragen 25 Euro pro Person. Die Anreise erfolgt im eigenen PKW. Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 01.September 2011, telefonisch unter 02735 767 207, per E-mail an B.Grosshaus-Lutz@neunkirchen-siegerland.de oder persönlich in der Senioren-Service-Stelle im Rathaus Neunkirchen.

 


29.06.2011:

Senioren erkunden das Erfahrungsfeld der Sinne im Schloss Freudenberg in Wiesbaden

Am frühen Dienstagmorgen starteten 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ganzheitlichen Gedächtnistrainings der Gemeinden Neunkirchen, Burbach und Neunkirchen in Begleitung der Gedächtnistrainerin Renate Rokitta und der Seniorenberaterin Bettina Großhaus-Lutz bei strahlendem Sonnenschein zum Schloss Freudenberg in Wiesbaden.

Während die Teilnehmer die herrliche Fahrt durch den Westerwald genossen, bereitete Frau Großhaus-Lutz mit dem beeindruckenden Lebenslauf von Hugo Kükelhaus, dem Begründer des Erfahrungsfelds zur Entfaltung der Sinne,  den Besuch im Schloss Freudenberg vor. Das Hugo Kükelhaus, der als Schriftsteller, Pädagoge, Philosoph, Architekt und Künstler, die Beziehung zwischen der Umwelt und den Sinnesorganen erforschte und diese Erkenntnisse im Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne umgesetzt hat, führte bei den Teilnehmern zu großer Bewunderung. Im Schloss Freudenberg hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit auf eigene Faust das Erfahrungsfeld zu durchwandern, und dabei zu erfahren wie sich nicht nur die dominanten Sinne Auge und Ohr, sondern auch über das Riechen und Schmecken, das Tasten und den Gleichgewichtsinn, die Sinne entfalten. Selbst als es um das reine Hören zu gehen scheint, wird der ganze Körper mit einbezogen. Niemand der Teilnehmer konnte sich den Vibrationsempfindungen entziehen, als die großen Gongs angeschlagen wurden.

Wie überrascht war mancher Teilnehmer über seine Empfindungen, als er mit wachsender Spannung in die großen Krüge griff und dort - ohne etwas zu sehen- verschiedene Naturmaterialien vorfindet. Beim Gang von Station zu Station merken alle, dass sich die Sinne mehr und mehr öffnen. Nach einer sehr anschaulichen Führung wurde die Rückfahrt angetreten und obwohl alle etwas erschöpft durch die zahlreichen Eindrücke waren, haben viele festgestellt, dass es sehr spannend und interessant war und man gerne noch einmal bei schönerem Wetter den Park vom Schloss Freudenberg erkunden möchte.

Um es mit einem Zitat von Hugo Kükelhaus zu sagen, "Das Auge sieht, das Ohr hört, die Nase riecht, die Haut fühlt, die Finger tasten, der Fuß (ver)steht, die Hand (be)greift, das Gehirn denkt, die Lunge atmet, das Blut pulst, der Körper schwingt"


15.06.2011:

Seniorenbefragung zur altersgerechten Infrastruktur in der Gemeinde Neunkirchen


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die erwarteten Auswirkungen der demografischen Entwicklung, insbesondere Bevölkerungsrückgang und Steigerung des Anteils der Älteren an der Bevölkerung, sind seit einiger Zeit Bestandteil politischer Diskussionen und entsprechend in den Medien präsent. Die Gemeinde Neunkirchen beteiligt sich bereits seit 2004 an der  Zukunftsinitiative Leben und Wohnen im Alter 2020 (LWA) des Kreises Siegen-Wittgenstein.

Das Anliegen der Gemeinde Neunkirchen und LWA ist von besonderer Bedeutung, durch den Aufbau einer altersgerechten Infrastruktur dafür Sorge zu tragen, dass ältere Menschen möglichst lange ein selbst bestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung führen können. Hierzu gehören Beratungsangebote und Unterstützung, sowie pflegerische Hilfen, aber auch die Einbeziehung der Menschen in der nachberuflichen Phase, in Prozesse, die die altersgerechte Infrastruktur in der Gemeinde Neunkirchen nachhaltig und positiv beeinflussen.

Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (dip), wurde ein Fragebogen entwickelt. Nun möchten wir Sie in Ihrem eigenen Interesse um Ihre Unterstützung bitten, wenn Sie bei der Stichprobe ausgewählt wurden, diesen Fragebogen ausfüllen.

Den ausgefüllten Fragebogen bitten wir Sie baldmöglichst, spätestens jedoch bis zum 18.07.2011, an uns zurückzusenden oder im Rathaus abzugeben. Ein Rückumschlag mit der Adresse der Neunkirchener Senioren-Service-Stelle ist diesem Brief beigefügt. Sie selbst können dabei selbstverständlich anonym bleiben.
Über die Ergebnisse werden wir Sie später in der örtlichen Presse informieren. Vor allem werden die Ergebnisse jedoch zur Weiterentwicklung der örtlichen Lebens- und Versorgungsstrukturen für die Generationen der jetzt und zukünftig älter werdenden Bürgerinnen und Bürger in Neunkirchen dienen.

Die Gemeinde Neunkirchen weist darauf hin, dass auch nicht ausgewählte Personen die Möglichkeit haben, einen Fragebogen über die Senioren-Service-Stelle zu erhalten und diesen ebenfalls ausgefüllt zurück zu geben.

Für evtl. Fragen wurde ein Infotelefon eingerichtet:
02735 767 207 (Frau Großhaus-Lutz ( Senioren-Service-Stelle) und
02735 / 767 205 (Herr Möller- Fachbereichsleiter Soziales-Schule und Ordnung)


20.04.2011:
Gemeinsam Lernen:

Computerkurs für Senioren und Schüler

Computerkurs für Senioren

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der 7. Klasse und ihrem Lehrer Herrn Adam, haben Seniorinnen und Senioren aus der Gemeinde Neunkirchen die Möglichkeit, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer und der Nutzung des Internets zu erlangen.
Zusammen mit ihrem Lehrer haben sich die Schüler zu diesem generationenübergreifenden Projekt entschieden, um ihr Wissen als Paten an den Computern weiterzugeben.

Der Computerkurs findet während der Schulzeit Donnerstagnachmittags von 13.30 -14.30 Uhr im Computerraum der Kopernikusschule statt.
Dieser Kurs startet am 12.Mai 2011 und dauert bis zu den Sommerferien. Anmelden können Sie sich ab dem 16.04.2011 bei Frau Großhaus-Lutz in der Senioren-Service-Stelle unter Tel.767207. Der Unkostenbeitrag beträgt 20 Euro pro Teilnehmer.


08.04.2011:

Verkehrssicherheit für Senioren

- Termin muß verschoben werden, neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben -

Verkehrssicherheit

Auch im Alter möchten viele Seniorinnen und Senioren auf ihre Mobilität am Steuer ihres  eigenen Autos nicht verzichten.Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass sich mit zunehmendem Alter die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit vermindert und ältere Menschen auch in Stresssituationen, die im heutigen Straßenverkehr nicht selten sind, anders reagieren als Jüngere.

Um fit für den Alltag mit dem eigenen Auto zu bleiben, sollte man sich daher rechtzeitig darüber informieren, wie man die Tücken des Älterwerdens erkennen und ihnen vorbeugen kann. Hierzu bieten die Senioren Servicestellen der Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf eine Informationsveranstaltung am

Montag, den 09. Mai 2011, von 16.00 - 17.30 Uhr, im Ratssaal des Rathauses Neunkirchen,

an.

Die Referentin Dr. H. Elisabeth Phillipp-Metzen ist Gerontologin und Verkehrssicherheitsmoderatorin für ältere Autofahrerinnen und Autofahrer beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. Um die Teilnehmer der Veranstaltung umfassend zu informieren und auch persönliche Erfahrungen besprechen und Fragen beantworten zu können, musste die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt werden.

Wer also am 09. Mai 2011 dabei sein möchte, sollte schnell reagieren und sich bei den Senioren-Service-Stellen

  • Neunkirchen:Senioren-Service-Stelle: Tel.: 02735/767-207 oder Zimmer 207
  • Burbach: Senioren-Service-Stelle: Tel.: 02736/4556
  • Wilnsdorf: Senioren-Service-Stelle: 02739/802129

bis zum Freitag, den 29. April 2011, anmelden.

Bei Bedarf wird der Vortrag am gleichen Tag, ab 19.00 Uhr, noch einmal im Bürgerhaus in Burbach angeboten.


24.11.2010:

Auszeichnung für vorbildliche Seniorenarbeit

Auszeichnung für vorbildliche Seniorenarbeit
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues: "Das Engagement älterer Menschen ist für jede Kommune ein Gewinn."
Dr. Hermann Kues zeichnet Kommune Neunkirchen für vorbildliche Seniorenarbeit aus.

Das Engagement älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger wird in der Gemeinde Neunkirchen groß geschrieben und erfolgreich durch verschiedene Projekte und Initiativen gefördert. Am Montag wurden stellvertretend für die Gemeinde Neunkirchen Frau Bettina Großhaus- Lutz und Herr Thilo Edelmann deshalb vom Parlamentarischen Staatssekretär Hermann Kues in Berlin für die vorbildliche Seniorenarbeit in ihrer Kommune ausgezeichnet.

Bürgermeister Baumann betont "Ich bin stolz darauf, wie positiv sich die Seniorenarbeit in Neunkirchen entwickelt hat. Mein Dank gilt vor allem den Freiwilligen, die durch ihr unermüdliches Engagement das Leben in unserer Gemeinde bereichern."

Seit dem Jahr 2008 entstanden deutschlandweit im Rahmen des Programms Aktiv im Alter rund 1.500 Projektideen.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, würdigt dieses Engagement: "In unserer Gesellschaft stecken enorme Kräfte. So auch die Zeit und die Bereitschaft der älteren Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung zu übernehmen und sich zu engagieren. Unsere Gesellschaft profitiert von dem Wissen und der Erfahrung der älteren Generation. Es ist deshalb ein großer Erfolg, dass wir mit "Aktiv im Alter" deutschlandweit über 3.700 ältere Menschen erreicht haben, die sich nun in ihrer Kommune aktiv einbringen."

Die 175 Kommunen des Programms Aktiv im Alter haben die Bedürfnisse älterer Menschen mit Hilfe lokaler Bürgerforen unter dem Motto "Wie wollen wir morgen leben" systematisch ermittelt. Mit Hilfe der gewonnen Erkenntnisse haben die Kommunen gemeinsam mit den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern nachhaltige Strukturen für ein aktives Alter geschaffen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels trägt eine aktive Bürgergesellschaft dazu bei, die Kommunen auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Wie bürgerschaftliches Engagement von Seniorinnen und Senioren aussehen kann, zeigte zum Beispiel der Miteinander-Füreinandertag am 13.11.2010 in der Gemeinde Neunkirchen.
"Aktiv im Alter" steht in der Gemeinde Neunkirchen für ein lebendiges Miteinander der Generationen und ich bin zuversichtlich, dass sich das Programm nachhaltig in unserer Kommune auswirken wird", so Bürgermeister Baumann.

Das Programm Aktiv im Alter:

Im Jahr 2008 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Programm Aktiv im Alter ins Leben gerufen. Ziel des Programms war es, in den Kommunen bessere Rahmenbedingungen für das Engagement von Seniorinnen und Senioren zu schaffen und älteren Menschen Möglichkeiten zum Mitgestalten und Mitentscheiden zu geben. In der ersten Ausschreibungsrunde wurden 50 Städte, Gemeinden und Landkreise aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewählt und mit einmalig je 10.000 Euro gefördert. 2009 wurden 100 weitere Kommunen in das Förderprogramm aufgenommen. Außerdem wurden 20 Kommunen vom Land Nordrhein-Westfalen und zusätzlich fünf Kommunen aus dem Zukunftsfonds der Generali Versicherungen unterstützt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.Aktiv-im-Alter.net.



Auskünfte:


Bettina Großhaus-Lutz
Rathaus Bahnhofstr. 3
57290 Neunkirchen
Zimmer 207
Tel.: 02735/767-207
Fax: 02735/5342
e-mail:
b.grosshaus-lutz@neunkirchen-siegerland.de