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Datum: 27.11.2020

(Fast) alles auf Knopfdruck

Tausendsassa erweitert Bauhof-Fuhrpark

Er ist ein Arbeitstier auf vier Rädern, das, was man umgangssprachlich als eierlegende Wollmilchsau bezeichnet: Der Unimog. Im Fuhrpark des Bauhofs übernehmen zwei der Modelle aus dem Hause Mercedes-Benz schon seit Jahren Arbeiten wie Mulchen und Mähen im Sommer oder Schnee schieben und Salz streuen im Winter. Seit einigen Wochen steht nun ein neuer Unimog, der U 423, im Dienst der Gemeinde.

Stattlich ist seine Erscheinung, bringt er es doch auf fast 3 Meter Höhe. Mit 231 PS befördert er sich und seine Insassen selbst durch unwegsames Gelände. Und in seinem neonorange liegt er derzeit sogar modisch im Trend: Der Unimog 423. Seine Anschaffung stand schon lange auf der Wunschliste des Bauhofleiters. Zwar erfüllten die beiden alten Fahrzeuge der Baureihe U300 (Baujahr 2007 und 2009) noch ihren Dienst, doch es gab Probleme mit der Kompatibilität: Für viele der neuen Anbaugeräte waren sie inzwischen zu klein und erforderten die Anschaffung eines neuen Modells.

Ausgeliefert wurde der U423 mit einer ganzen Reihe von Anbaugeräten: Eine Astschere vereinfach das Schneiden großer Hecken und Lichtraumprofile. Mit der Wildkrautbürste lassen sich Schmutz und Unkraut einfach aus Rinnsteinen und von Straßenrändern entfernen. Der Mulag-Frontausleger erlaubt das Mulchen von Böschungen am Fahrbahnrand und Wegeseitengräben. „Der Unimog ist absolut alternativlos, was seine Bandbreite an Arbeits- und Einsatzmöglichkeiten abdeckt“, erklärt der stellvertretende Bauhofleiter Alexander Fuchs.

Dass das Fahrzeug im Kommunaleinsatz auch während der Wintermonate unschlagbar ist, zeigt sich, sobald die ersten Flocken fallen: Mit Schiebeschild und Streuaufsatz arbeitet sich der Allrounder mit Allradantrieb durch die gemeindlichen Straßen. Während die alte Generation noch weitgehend analog unterwegs war, ist beim U 423 Fingerspitzengefühl gefragt: Zur technischen Winterdienst-Unterweisung war unlängst der Techniker der Firma KBM aus Limburg vor Ort und erklärte das Handling. „In Sachen Bedienkomfort ist das Fahrzeug kaum noch mit den alten Modellen zu vergleichen. Da hat sich technisch in den vergangenen Jahren viel getan. Wir haben drei Kollegen, die den Unimog durch die Gemeinde steuern werden. Sie sind vertraut mit allen Knöpfen, Touchscreens und Reglern und souverän im Umgang mit dem 12-Tonnen-Truck“, so Fuchs.

Auch Fachbereichsleiter Martin Reinschmidt zeigte sich erfreut über das neue Fahrzeug. „Dank neuester Technik ist der Kraftstoffverbrauch geringer, was den Unimog zu einem wirtschaftlichen und leistungsfähigen Fahrzeug macht. Ein Pluspunkt für die Umwelt und ein deutlicher Gewinn in Bezug auf die Arbeitsabläufe.“

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