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Datum: 03.05.2021

Quartierstreffpunkt Rassberg

Sich treffen, spielen und Sport treiben

Fußball, Badminton oder Basketball – sogar Beachvolleyball und Boule sollen bald am Kopernikusring gespielt werden können. Damit dieses Vorhaben zeitnah realisiert werden kann, starteten jetzt die Baumaßnahmen am Multifunktionsfeld auf dem Rassberg. Das Projekt kann dank LEADER-Fördermitteln realisiert werden.

Der ehemalige Sportplatz des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums soll ein Treffpunkt für die Bürger*innen, insbesondere für die Bewohner*innen des Rassbergs, werden. Gemeinsamer Sport, gemeinsames Klönen: Künftig soll auf dem Areal nicht mehr nur gekickt werden, sondern stattdessen sukzessive ein Treffpunkt für Jung und Alt entstehen. Dafür wird ein Teil des Geländes zu einem Multifunktionsfeld umgebaut. Ein belastbarer und pflegeleichter Kunststoffbelag macht die Ausübung verschiedener Sportarten möglich, darunter Badminton, Handball und Basketball. Ein Beachvolleyballfeld in Turniergröße sowie ein Boule-Platz mit einer Sitzgelegenheit ergänzen das Angebot.

Ziel der Verwaltung ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen, an dem – nach dem Ende der Corona-Pandemie – möglichst viele Zielgruppen miteinander in Kontakt treten können: „Das Rassberg-Quartier soll zu einem Treffpunkt der Generationen und der Nationalitäten werden. Gemeinsame Aktivitäten verbinden, dazu zählen auch Hobby und Sport“, erklärt Neunkirchens Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann. Dazu beitragen soll auch die Boule-Bahn mit der angrenzenden Sitzgelegenheit. Sie soll insbesondere ältere Menschen und Familien zum Rassberg-Quartier locken.

Begrüßt wird die Umbaumaßnahme nicht zuletzt vom VTV Freier Grund und dem Förderverein des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, schließlich soll auf dem Gelände auch Schul- und Vereinssport stattfinden. Bastian Moritz und Daniel Ermert als Vertreter der beiden Vereine haben zugesagt, den Ausbau der Fläche künftig zu unterstützen. Der örtliche Bauhof sowie das Ordnungsamt garantieren für deren Sicherheit und Pflege. Eine energieeffiziente LED-Beleuchtung macht Spiel und Sport übrigens auch nach Einbruch der Dämmerung noch möglich. Hier unterstützt die Westenergie das Projekt großzügig.

Die Firma Schmitt-Sportplatzbau hat inzwischen damit begonnen, den Belag des alten Sandplatzes abzutragen und die Fläche vorzubereiten, um dort den strapazierfähigen Kunststoffboden einzubauen. Das geplante Multifunktionsfeld ist mit Markierungen versehen, sodass die Sportarten regelgerecht ausgeübt werden können.

2000 Quadratmeter umfasst die zunächst neu zu gestaltende Fläche. Erweiterungen sollen in den kommenden Jahren folgen. „Das Gros der Baumaßnahme wird mit LEADER-Fördermitteln in Höhe von rund 165.000 € unterstützt“, so Roswitha Still, 1. Vorsitzende des Regionalvereins LEADER-Region 3-Länder-Eck e. V. Boule-Bahn, Sitzgelegenheit und ein Gerätehaus für Spielmaterial, Wartungsequipment und Kleingeräte sollen aus Mitteln der Kleinprojekteförderung aus der so genannten Richtlinie zur Strukturentwicklung des ländlichen Raums finanziert werden. Die Idee zur Umsetzung einer Boule-Bahn geht auf einen Antrag der SPD-Fraktion zurück.

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