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Datum: 13.09.2021

Treffpunkt der Generationen

Multifunktionsplatz am Rassberg wurde eröffnet

Er soll ein Treffpunkt für alle Bürger:innen sein, ein Ort für Spiel, Sport und den gemeinsamen Austausch: Der Multifunktionsplatz am Rassberg. Basketball, Badminton, Beachvolleyball und natürlich Fußball sind auf dem 2000 Quadratmeter großen Areal möglich, das vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium einst als Sportplatz genutzt wurde. Daneben entstand ein Boule-Platz mit Sitzgelegenheit. Nun wurde das Multifunktionsspielfeld von den beteiligten Akteuren „in Betrieb genommen“.

Mit dem Multifunktionsplatz am Rassberg ist ein Quartierstreffpunkt entstanden, der vor allem das Miteinander fördern soll. Das wurde bei der Pressekonferenz deutlich, zu der sich Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann und weitere Vertreter der Gemeinde Neunkirchen, die Vorsitzende des Regionalvereins LEADER-Region 3-Länder-Eck e.V., Roswitha Still, Dr. Gerhard Zoubek (VTV Freier Grund), Daniel Ermert (Förderverein DBG), Schulleiter Werner Hücking (DBG) und Florian Göldner zusammengefunden hatten. Das Spielfeld soll vom Schul- und Vereinssport genutzt werden. Und auch die Bürger:innen sind willkommen, das Gelände zu nutzen und zu bespielen.

2018 hatte die Gemeindeverwaltung mit den Planungen begonnen. Schnell wurde klar, dass ein Quartierstreffpunkt mit den angedachten Angeboten und der geplanten Größenordnung den finanziellen Rahmen sprengen würde. So kam „nach dem Wunschkonzert das Streichkonzert“, wie es Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann auf den Punkt brachte. Im Rathaus bemühte man sich um Unterstützung und konnte den LEADER-Verein 3-Länder-Eck gewinnen. Mit der sportlichen Nutzung als zentrale Zielsetzung wurde das Projekt überarbeitet. „Unsere Maxime war immer, mit einem überschaubaren finanziellen Einsatz einen möglichst großen Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger zu erzielen“, erklärte Martin Reinschmidt, der Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt. Im Laufe der kommenden Jahre sollen die Angebote vor Ort sukzessive erweitert werden.

Nachdem der Belag des alten Sandplatzes abgetragen und die Fläche vorbereitet wurde, konnte der strapazierfähige Kunststoffboden für den Multifunktionsplatz eingebaut werden. Entstanden ist ein Spielfeld, dass die Ausübung zahlreicher Sportarten erlaubt: Auf dem belastbaren und pflegeleichten Kunststoffbelag sind Fußball, Badminton, Handball und Basketball möglich. An den Platz schließt sich ein Beachvolleyballfeld in Turniergröße an. Hinzu kommt der Boule-Platz, auf dem dank seiner Beschaffenheit sogar Wettkämpfe ausgetragen werden können. „Wir sind uns sicher, dass das Angebot gut angenommen wird“, zeigt sich Neunkirchens Verwaltungschef optimistisch.

„LEADER lebt von den Akteuren vor Ort. Und wir sind froh, dass wir durch unseren Beitrag dazu beitragen können, die dörflichen Strukturen zu stärken und ein attraktives Freizeitangebot für Kinder, Jugendlichen und junge Familien zu schaffen“, fasste Roswitha Still, die Vorsitzende des Regionalvereins LEADER-Region 3-Länder-Eck zusammen. Mit 165.000 Euro stemmte LEADER den größten Anteil des rund 255.000 Euro umfassenden Projekts. Der VTV Freier Grund sowie der Förderverein des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums beteiligten sich mit je 20.000 Euro. Hinzu kommen Mittel aus der Kleinprojektförderung „Richtlinie zur Strukturentwicklung des ländlichen Raums“. Mit ihnen soll eine Sitzgelegenheit und ein Gerätehaus für Spielmaterial, Wartungsequipment und Kleingeräte realisiert werden. Und damit die sportlichen und geselligen Aktivitäten nicht mit einsetzender Dunkelheit enden, kann der Platz mit einer energieeffizienten LED-Beleuchtung illuminiert werden. Hier unterstützt die Westenergie das Projekt großzügig.

Doch allein mit finanzieller Unterstützung ist es nicht getan: Es braucht Manpower, um ein solches Gelände zu pflegen und dessen Sicherheit zu gewährleisten. Diesbezüglich sind der örtliche Bauhof und das Ordnungsamt am Start. Regelmäßig überprüfen sie die Geräte und halten den Platz instand.

Der Ausbau der übrigen Fläche ist derzeit Thema im Rathaus. Auch Bastian Moritz und Daniel Ermert als Vertreter des VTV sowie des DBG-Fördervereins beteiligen sich an den Überlegungen zum weiteren Ausbau der Fläche und haben ihre Unterstützung bereits zugesagt.

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