Sprungziele
Inhalt
Datum: 17.08.2024

Richtfest auf dem Rathausplatz

Die Neugestaltung der Ortsmitte schreitet zügig voran

„Ihre Vision von einer neuen Ortsmitte in herausfordernden Zeiten wie diesen in Angriff zu nehmen und das Projekt von Abriss bis Richtfest in nur anderthalb Jahren voranzutreiben – das ist nicht selbstverständlich“, lobte Daniel Sieveke. Der Staatssekretär des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW übermittelte anlässlich des Richtfests auf dem Neunkirchener Rathausplatz auch die Grüße von Ministerin Ina Scharrenbach.

Bürgermeister Marco Schwunk bekräftigte in seiner Begrüßung das beeindruckende Tempo und das gute Miteinander aller Projektbeteiligten: „Mit weniger verlässlichen Partnern würden wir heute kein Richtfest feiern. Wir freuen uns, dass wir in etwa einem Jahr nicht nur einen geografischen Mittelpunkt, sondern auch einen neuen zentralen Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger haben werden.“ Zudem verdeutlichte er noch einmal die Rolle der Gemeinde. Diese ist Mitgesellschafter der Heller Grund GmbH & Co. KG, die Hauptaufgabe besteht jedoch in der Gestaltung des 7.675 m² großen Platzes zwischen den Gebäuden.

Damit die Umsetzung der Freiraumplanung in Angriff genommen werden kann, muss „nun schnell der Deckel drauf“, betonte Dominik Fuß als Geschäftsführer der Investorengemeinschaft. Die nach außen sichtbaren Hochbauarbeiten seien indes soweit abgeschlossen. Jetzt steht der Innenausbau auf dem Plan, sodass die Baufortschritte für die Öffentlichkeit nicht mehr unmittelbar sichtbar sein werden.

Einen Dank für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit richteten auch Reinhard Quast (Vorstandsvorsitzender der Firmen OTTO QUAST) und Wilfried Groos (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Burbach-Neunkirchen) an alle Beteiligten. „Das Objekt gibt Anlass, mit Zuversicht in die Zukunft der Gemeinde Neunkirchen zu blicken“, waren sich der Sparkassenchef und sein Vorstandskollege Christian Roth einig.

Zum Abschluss des offiziellen Teils skizzierte Claas van der Zwaag, Stadtplaner der Gemeinde Neunkirchen, die Hintergründe, die zur Umsetzung dieses Projekts geführt hatten. So war das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (INSEK) von 2020 die Grundlage für die Beantragung und Bewilligung von Städtebaufördermitteln in Höhe von rund 5,2 Mio. Euro. Weil die Umsetzung der INSEK-Maßnahmen, darunter auch die „neue Ortsmitte“, ohne diese Zuwendung des Landes nicht möglich gewesen wäre, bedankte sich Bürgermeister Marco Schwunk noch einmal ausdrücklich bei Daniel Sieveke für die Bereitstellung der Mittel.

Nach den Redebeiträgen erklomm der Zimmermann das Dach von Haus 1 und rezitierte den Richtspruch. Mehr als 100 Gäste – darunter viele Projektbeteiligte und Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Bürgerschaft – wohnten der Veranstaltung bei und ließen sich abschließend vom Heimatverein Struthütten und dem Foodtruck „Skydogs“ aus Salchendorf verköstigen. Zudem bestand die Gelegenheit zu geführten Rundgängen über die Baustelle und viele Besucherinnen und Besucher verschafften sich durch das Studium der Pläne und Visualisierungen einen Überblick, wie die neue Mitte in Neunkirchen nach ihrer Fertigstellung aussehen wird.

nach oben zurück