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30.07.2018

Ein sauberes Auto für die saubere Kommune

Neunkirchener Bauhof testet Elektrofahrzeug

E-Fahrzeug

Maik Gudelius vom Neunkirchener Bauhof ist zuständig für zahlreiche Arbeiten im Rahmen des Projekts „Saubere Kommune“. Er prüfte den StreetScooter auf Herz, Nieren und dessen Tauglichkeit als Bauhofauto.

Er ist leise, emissionsfrei und kann an jeder herkömmlichen Steckdose aufgeladen werden. Aus Sicht des Bauhofleiters Alexander Pütz ist der StreetScooter somit das optimale Auto, um damit künftig in Neunkirchen Arbeiten rund um das Thema „Sauberer Kommune“ auszuführen.

Eine ganze Woche stand das Fahrzeug in der Ausführung „Work“ dem Neunkirchener Bauhof und dem Fachbereich „Bauen“ zur Verfügung und konnte bei diversen Fahrten und Arbeiten im Gemeindegebiet getestet werden. „Probe gefahren haben wir die Lieferwagen-Ausführung, die vielerorts als Auslieferungsfahrzeug von der Deutschen Post eingesetzt wird“, erklärt Pütz.

Die Fahrer zeigten sich durchweg begeistert von der leichten Handhabung und dem hohen Nutzwert des E-Mobils. Voll geladen hat der Wagen eine Reichweite von ca. 110 Kilometern – völlig ausreichend bei den zahlreichen Kurzstrecken durch die flächenkleine Gemeinde, findet der Bauhofleiter. Sechs Stunden dauert eine komplette Aufladung, die überall und über Nacht durchgeführt würde.

Erledigt werden sollen mit dem StreetScooter vor allem Arbeiten, die zu dem umfangreichen Tätigkeitsgebiet des Projekts „Saubere Kommune“ gehören. Sie reichen vom Auffüllen von Hundekottüten über das Leeren der Mülleimer bis hin zur Überwachung und Säuberung der Glascontainerstandorte sowie der Reinigung der örtlichen Bushaltestellen. Sollte die Entscheidung im Rathaus zugunsten des StreetScooters ausfallen, würde der Bauhof die Ausführung „Pickup“ mit Pritsche wählen, somit könnte die Ladefläche des Fahrzeugs für den Transport von Müllbehältern oder Wasser zum Gießen genutzt werden.

Auch der künftige Bau-Fachbereichsleiter, Martin Reinschmidt, hält die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs für sehr sinnvoll: „Das Fahrzeug ist robust und effizient. Es stößt keine unmittelbaren Abgase aus und ist angenehm leise unterwegs. Außerdem liegt der Preis für eine Tankfüllung deutlich unter dem eines Autos mit Verbrennungsmotor.“ Reinschmidt weist auch auf die Vorbildfunktion hin, der die Gemeinde mit dem Kauf eines Elektrowagens nachkommen würde.

Ein ganz entscheidendes Argument ist aus Sicht des designierten Bauamtsleiter aber auch die aktuelle landeweite Förderungsmaßnahme für E-Autos: „Der Streetscooter würde sich nur mit etwas mehr als der Hälfte des normalen Anschaffungspreises im Gemeindehaushalt niederschlagen.“

Der StreetScooter entstand vor acht Jahren im Umfeld der RWTH Aachen. Inzwischen gehört das Unternehmen der Deutschen Post. Die Höchstgeschwindigkeit des vom Bauhof präferierten Fahrzeugs liegt bei 85 km/h, die Gesamtzuladung bei 705 kg.

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