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21.11.2019

Wildschweine stören Totenruhe

Friedhofsamt setzt weitreichende Maßnahmen um

Maßnahmen des Friedhofsamts

Nachdem der Friedhof Zeppenfeld inzwischen mit einem Elektrozaun und Schutzmatten gesichert wurde, arbeiten die Bauhofmitarbeiter derweil daran, die Schäden der Schwarzröcke zu beseitigen und bringen auch hier Schutzmatten an.

Sie verwüsten Gärten, Wiesen und Rasenflächen. Und sie machen auch vor den örtlichen Friedhöfen nicht Halt. Schon vor Jahren hat das Friedhofsamt den alten Friedhof in Struthütten mit einem Stromzaun gesichert. Der Friedhof Wiederstein wurde mit Stahlmatten ausgerüstet. Nun haben die Schwarzröcke die letzten Ruhestätten in Zeppenfeld für sich entdeckt.

Für die Hinterbliebenen ist dies ein unzumutbarer Zustand. Das weiß auch Silke Strunk vom Friedhofsamt der Gemeinde Neunkirchen: „Bislang haben wir unmittelbar reagiert. Von den Mitarbeitern des Bauhofs werden die in der Nacht verursachten Schäden direkt am Morgen des Folgentags beseitigt.“ Doch statt nur Symptome zu bekämpfen, setzt die Verwaltung jetzt auf Ursachenbehebung: Erste nachhaltige Maßnahmen wurden bereits umgesetzt, weitere sollen in den nächsten Tagen folgen.

Um die Wiesengräber zu sichern, die in Zeppenfeld am stärksten in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist nördlich des Gräberfeldes ein Elektrozaun installiert worden. Im kommenden Jahr wird dieser durch einen dauerhaften Doppelstabgitterzaun ersetzt.  Außerdem wurden die Hecken rund um den Friedhof mit Stahlmatten gesichert. Mit diesen Vorkehrungen sieht sich die Gemeindeverwaltung gegen weitere Übergriffe seitens der Wildschweine gewappnet.

„Auf anderen Friedhöfen im Gemeindegebiet greifen diese Maßnahmen bereits“, erklärt Silke Strunk. „Wir sind davon überzeugt, dass diese Schritte die notwendige Ruhe und Andacht für die Angehörigen in Zeppenfeld wieder herstellen.“ Parallel dazu werden die gleichen Vorkehrungen auch in Salchendorf getroffen. Auf der Suche nach Futter, hatte es das Borstenvieh in den vergangenen Nächten auch auf den dortigen Friedhof gezogen, wo es für massive Verwüstungen sorgte.

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