"Schule statt Fabrik"
Sternsinger besuchten Bürgermeister Marco Schwunk
Jahr für Jahr ziehen die Sternsinger mit ihrer Segensbitte von Haus zu Haus und sammeln Spenden für benachteiligte Kinder. In diesem Jahr thematisieren sie die Kinderarbeit, ganz konkret in dem südasiatischen Land Bangladesch. Dort arbeiten rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche, 1,1 Millionen von ihnen unter Arbeitsbedingungen, die besonders gesundheitsschädlich und ausbeuterisch sind.
Um diesen jungen Menschen zu helfen, besuchten neun Neunkirchener Sternsinger in Begleitung von Elisa Jung nun auch das Rathaus und den Verwaltungschef Marco Schwunk. Sie überbrachten dem Bürgermeister die Segensbitte „20*C+M+B+26“, eine Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“).
Dieser lobte die Bereitschaft der jungen Christen, weniger privilegierte Kinder zu unterstützen. Die Spenden, die das Kindermissionswerk einnimmt, gehen an Caritas Bangladesch. Sie sensibilisiert die Eltern für das Recht auf Bildung und vermittelt ihnen, dass ihre Kinder bessere Zukunftschancen haben, wenn sie zur Schule gehen. Die Segenswünsche der Sternsinger wurden an den Eingängen von Rathaus und Otto-Reiffenrath-Haus angebracht.