Testen und sensibilisieren
Ein Unwetter, ein Chemiegasunfall, ein Bombenfund oder ein Großbrand – es gibt zahlreiche Ereignisse, die einen flächendeckenden Bevölkerungsschutz mit Evakuierungsmaßnahmen erfordern. Damit im Ernstfall alles schnell und unkompliziert abläuft, gibt es alljährlich bundes- und landweite Warntage, an denen die kommunalen Warnkonzepte erprobt und die örtlichen Warnmittel ausgelöst werden.
Heute ist es wieder soweit: Im Rahmen des landesweiten Warntags startet um 11 Uhr eine Probewarnung. Sie umfasst die Warnung über Sirenen, das Radio, Fernsehen, Warn-Apps wie NINA und Cell-Broadcast sowie Social Media und in größeren Städten über digitale Anzeigentafeln.
Der Probealarm beginnt mit einem Dauerton, der eigentlich Entwarnung bedeutet. Darauf folgt die Warnung: Ein an- und abschwellender Dauerton.
Gegen 11:20 Uhr folgt eine weitere Entwarnung: Als Dauerton per Sirene und über die meisten digitalen Kanäle.
Es besteht KEINE GEFAHR für die Bevölkerung. Es wird darum gebeten, die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe freizuhalten.
Weitere Informationen zum landesweiten Warntag sind unter www.warnung.nrw oder www.bbk.bund.de im Bereich „Warnung & Vorsorge“ zu finden. Der bundesweite Warntag findet dieses Jahr am Donnerstag, 10. September statt.