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Ortsteilgespräche

Die Zukunft vor Ort mitgestalten

Ortsteilgespräche starten im Herbst

Die Bürger:innen in Neunkirchen hatten in den vergangenen Monaten viele Möglichkeiten sich aktiv in die Entwicklung der Gemeinde einzubringen. Unter dem Titel „Neunkirchen handelt“ gab es etwa ein Bürgerbeteiligungsverfahren die Ortsmitte betreffend. Auch beim Mobilitätskonzept oder dem Fußgängercheck waren die Menschen vor Ort aufgerufen, ihre Vorstellungen zu äußern. Am 6. September startet die Gemeindeverwaltung nun in die nächste Runde der Bürgerdialoge: Mit einer Jugendkonferenz und fünf Ortsteilgesprächen. „6 aus Neunkirchen – Wir machen Zukunft in der Hellergemeinde“ heißt denn auch das Projekt, für das die Gemeindeverwaltung im Rahmen des Programms „Heimat-Werkstatt“ mit insgesamt 31.000 Euro vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW gefördert wird.

Nach der Jugendkonferenz, vom 25. September an, geht es zur Basis in die Ortsteile. Insgesamt fünf Ortsteilgespräche sind geplant. Nach einer Ortsbegehung sollen in Form sogenannter Heimatwerkstätten die wichtigsten Themen diskutiert werden. „Im Kern geht es darum, die lokale Identität und das lokale Wissen zu erhalten, den Heimatbegriff für die Orte zu definieren und dabei aber vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung sinnvoll weiterzuentwickeln“, informiert Dr. Bernhard Baumann. Berücksichtigt werden bei den geplanten Entwicklungsstrategien soll das Ehrenamt, als wichtigste Säule der Gesellschaft. „Dazu brauche es Wünsche, Ideen, aber auch Kritik aus der Bürgerschaft“, so der Verwaltungschef.

Die Vorstellungen der Bürger:innen sollen in den Aktivwerkstätten diskutiert werden. Geplant ist der konstruktive Austausch in projektbezogenen Gruppen in Präsenz. „Sollten die Rahmenbedingungen dies nicht gestatten, werden wir digitale Möglichkeiten schaffen“, erklärt Sylvia P. Heinz, Leiterin der Stabsstelle „Regionale Entwicklung“. Fachlich begleitet werden die Werkstätten von Mitarbeiter:innen der Gemeindeverwaltung sowie vom Stadtentwicklungsbüro Loth, das viele Bürger:innen bereits von der Umgestaltung der Ortsmitte und der Entwicklung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (INSEK) kennen.

Den besonderen Clou der Veranstaltungsreihe bildet das sogenannte Graphic Recording. Dabei handelt es sich um eine Technik, mit der Veranstaltungen, Prozesse und Themen grafisch visualisiert werden. Die erarbeiteten Ideen werden so zu außergewöhnlichen Kunstwerken, die später im Ort präsentiert werden können.

Hier die Termine der Aktiv-Werkstätten auf einen Blick:

„Nachdem das gesellschaftliche Leben während der vergangenen Monate weitgehen brachgelegen hat, freuen wir uns sehr darauf, dann wieder mit den Bürgerinnen und Bürgern ins persönliche Gespräch zu kommen“, sehen Bürgermeister Dr. Baumann und Sylvia Heinz den Veranstaltungen im Herbst positiv entgegen.

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