Gemeindeverwaltung widmet sich der kommunalen Wärmeplanung
Bürgerinformation am 7. Oktober im Otto-Reiffenrath-Haus
In den kommenden 20 Jahren soll die Wärmeversorgung in Deutschland sukzessive auf die Nutzung erneuerbarer Energien umgestellt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde Ende 2023 das „Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung“ verabschiedet. Es bildet die Basis, auf der alle Kommunen ihre Strategie zur Wärmeversorgung ausrichten.
Der Gemeindeverwaltung ist es wichtig, den Weg hin zu einem kommunalen Wärmeplan transparent zu gestalten. Mit der BMU Energy Consulting GmbH steht ihr bereits seit Monaten ein Planungsbüro zur Seite, das den Prozess im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung am 7. Oktober, 18 Uhr, ausführlich erklärt und auch weiterhin begleiten wird.
„Der kommunale Wärmeplan soll für die Bürgerinnen und Bürger sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus ökonomischer Sicht sinnvoll und nachvollziehbar sein“, betont Bürgermeister Marco Schwunk. „Während der Veranstaltung im Otto-Reiffenrath-Haus werden Sie nicht nur umfassend informiert. Selbstverständlich gibt es auch genügend Gelegenheit, um auf die Fragen der Teilnehmenden einzugehen“, so der Verwaltungschef.
Da sich viele Bürger dafür interessieren, welche Auswirkungen die kommunale Wärmeplanung auf sie selbst, ihr Wohneigentum und ihren Geldbeutel hat, wird das Thema zunächst ausführlich erklärt. Auch wird auf dessen Zusammenhang mit dem Gebäudeenergiegesetz hingewiesen.
Im Anschluss wird ermittelt, welche Potenziale der Gemeinde zur Verfügung stehen: Das können beispielsweise Flächen sein, die perspektivisch mit Sonnenkollektoren ausgerüstet werden oder Unternehmen, deren Abwärme genutzt werden kann. „Der Planungsprozess wird etwa ein Jahr dauern, anschließend werden die Maßnahmen auf ihre Durchführbarkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft“, informiert Eleonora Neziraj, die zuständige Sachbearbeiterin im Rathaus. „Priorität hat für uns, dass die Wärmeversorgung klimagerecht umgesetzt wird.“
Der Bund bietet dazu zahlreiche Fördermöglichkeiten an, die sich von der Wärmedämmung über die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, die älter als zwei Jahre sind, bis hin zu einer energetischen Baubegleitung und Fachplanung erstrecken. „Mit vielen Maßnahmen lassen sich nicht nur die CO2-Emissionen reduzieren, sondern mittelfristig auch viel Geld einsparen. Da jede Kommune ihre ganz eigenen Voraussetzungen mitbringt, werden sich auch die Maßnahmen unterscheiden, die in den Städten und Gemeinden ergriffen werden“, so Bürgermeister Marco Schwunk.
Die Informationsveranstaltung ist ein erster Schritt, die Bürger bei der Gestaltung einer energieeffizienten Zukunft mitzunehmen.