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Datum: 03.08.2020

Gut verbunden mit WiFi4EU

Gemeinde Neunkirchen bietet freien, kostenlosen Internetzugang für jedermann

Wie wichtig das Internet für den sozialen Austausch und den Erhalt von Informationen ist, hat die Corona-Krise unlängst bestätigt. Heute sind wir es gewohnt von unterwegs Nachrichten zu lesen, die Wettervorhersage abzurufen, den Spielstand eines Fußballspiels zu checken, ein Foto in den neuen Medien hochzuladen oder einen Post zu kommentieren. Mobiltelefone sind unsere ständigen Begleiter. Glücklich, wer eine öffentlich zugängliche Internetverbindung nutzen kann.

Das dachte sich auch Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann. Als die Europäische Union 120 Millionen Euro für die Initiative „WiFi4EU“ bereitstellte, um schnelles Internet zu fördern, zählte die Gemeinde Neunkirchen zu denjenigen Kommunen, die sich auf einen Gutschein in Höhe von 15.000 Euro bewarb – und den Zuschlag erhielt. Im Rathaus wurde eine Liste mit öffentlichen Plätzen und Gebäuden zusammengestellt, an denen Wifi-Hotspots realisiert werden sollten.

Mit „The Cloud Networks Germany GmbH“, einem Anbieter für öffentliche WiFi-Lösungen, stand der Gemeinde ein routinierter Partner zur Seite. Das Münchener Unternehmen installierte die Wifi-Hotspots und setzte die Internetanbindung reibungslos und bedürfnisgerecht um. Drahtlose Zugangspunkte-Hotspots befinden sich nun auf beiden Seiten des Rathauses, in Neunkirchens Zentrum entlang der Kölner Straße, an der Kopernikusschule sowie im Familienbad Freier Grund. Um sich in das Netz einzuloggen ist lediglich das Akzeptieren der AGBs erforderlich. Eine Registrierung ist nicht nötig, personenbezogene Daten werden nicht gespeichert.

„Wir haben schnell reagiert, um den Bürgerinnen und Bürgern mit dem WiFi4EU-Gutschein an vielen Orten eine hochwertige WLAN-Verbindung anbieten zu können“, erklärt Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann. „Unsere Gemeinde zukunftsfähig aufzustellen, ist mir ein wichtiges Anliegen. Dabei sind Hotspots, die eine kabellose und unkomplizierte Internetverbindung ermöglichen, eine gute Ergänzung zum bereits bestehenden Netz.“ Dass in der Ortsmitte, an deren Gestaltung auch die Bürger*innen im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens eingebunden waren, auf diese Weise nun fast flächendeckend „gesurft“ werden kann, trägt sicher auch zur Aufenthaltsqualität bei.

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