Umstrukturierung im Rathaus
Stabsstelle „Regionale Entwicklung“ bündelt Kompetenzen
Die Neunkirchener Gemeindeverwaltung versteht sich als modernes Dienstleistungsunternehmen. Mit einer anstehenden Neuorganisation sollen im Neunkirchener Rathaus nun die Weichen für die Zukunft gestellt werden: Noch effektiver, flexibler und schlanker - so lautet die Maxime in der Hellerkommune. Als wichtige Schnittstelle fungiert dabei die neue Stabsstelle „Regionale Entwicklung“.
„Städte und Gemeinden sehen sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Die Stärkung der Wirtschaftskraft, der Klimaschutz und die Digitalisierung sind nur einige von vielen wichtigen Themen, die die öffentliche Verwaltung beschäftigen und nachhaltig gestaltet werden müssen“, erklärt Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann. „Um auch weiterhin zukunftsorientiert und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger arbeiten zu können, stellt sich das Team im Neunkirchener Rathaus nun neu auf,“ so der Verwaltungschef. Hintergrund dieser Umstrukturierung sind außerdem personelle Veränderungen durch das Ausscheiden zweier Fachbereichsleiter: Zum 1. Mai hatte Johannes Schneider die Gemeindeverwaltung verlassen. Ende des Jahres wird Hartmut Flick in den Ruhestand gehen.
Die Verwaltungsleitung nutzt diese Situation für strukturelle Veränderungen und die Schaffung einer neuen Stabsstelle: Mit dem Ausscheiden von Fachbereichsleiter Hartmut Flick zum Jahresende sollen die beiden Fachbereiche „Zentrale Dienste/Bürgerservice“ und „Finanzen“ zusammengelegt werden. Der bisherige Kämmereileiter Jost Senftleben wird den neuen Fachbereich „Zentrale Dienste/Finanzen“ ab dem 1. Januar 2022 leiten. Der sich daraus ergebende relativ große Leitungsbereich soll durch die Einrichtung einer Sachgebietsleitung unterstützt werden. Diese Sachgebietsleitung bezieht sich auf die Bereiche Personal, Organisation und Kommunalrecht und wird von Markus Utsch übernommen. Christine Jung wird künftig die Leitung der Finanzbuchhaltung übernehmen.
Der Fachbereich „Schulen/Ordnung/Soziales“ wird um das Bürgerzentrum erweitert. Dieser große Teilbereich wird wiederum aufgeteilt in den Fachbereich „Ordnung/Bürgerdienste“, geleitet von Wolfgang Benz und den Fachbereich „Schulen/Soziales“, in dem Sandra Flick die Leitung übernimmt.
Die bisherige Stabsstelle von Sylvia P. Heinz wird zur „Stabsstelle Regionale Entwicklung“, in die neben den bisherigen Aufgabenbereichen Wirtschaftsförderung, Fördermittelakquise, Mobilität und Sonderprojekte, nun auch die Kultur (einschließlich Bibliothek), die Digitalisierung (einschließlich IT), die Öffentlichkeitsarbeit sowie der Tourismus einfließen. Da die Stabsstelle eine Schnittstellenfunktion hat und viele Prozesse – von der Stadtentwicklung über den Klimaschutz und die Mobilität bis hin zu Einzelhandel und Jugendpflege – begleitet, soll eine zusätzliche Stelle zur Unterstützung der Stabsstellenleitung eingerichtet werden.
„Wir sind uns sicher, dass die interne Kommunikation durch die Erweiterung der Stabsstelle verbessert und die vorhandenen Kapazitäten optimaler ausgenutzt werden können“, freut sich Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann über das OK der Ratsvertreter:innen, die sich in der Sitzung am vergangenen Donnerstag durchweg positiv für diese Maßnahmen ausgesprochen haben.
Die neue Organisation soll ab dem 1. Juli gelten, soweit es um die Aufteilung des bisherigen Fachbereiches 3 in die Fachbereiche Ordnung/Bürgerdienste und Schulen/Soziales und um die neuen Aufgaben der Stabsstelle „Regionale Entwicklung“ geht.