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Datum: 14.04.2021

Zahlreiche Fördertöpfe angezapft

Gemeinde Neunkirchen profitiert in punkto Denkmalpflege, Radinfrastruktur und Verkehrssicherheit – auch der Heimatpreis wird erneut ausgeschrieben

Neben den 803.000 Euro, die die Gemeinde Neunkirchen aus dem Städtebauförderprogramm des Landes NRW für weitere Maßnahmen in der Ortsmitte erhält, gibt es für Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann und sein Team noch weitere finanzielle Erleichterungen. Die Mitarbeiter*innen des Fachbereichs Bauen und Umwelt, sowie Wirtschaftsförderin Sylvia Heinz haben noch weitere Fördertöpfe anzapfen können. Auf diese Weise können Projekte schneller vorangetrieben werden und die Gemeinde spart obendrein jede Menge Geld.

Einen besonders großen Förderposten machen dabei Mittel für die Denkmalpflege aus: Von der Denkmalförderung profitieren in diesem Jahr sowohl das Haus Toni Weber in Altenseelbach, für das 30.330 Euro für die Fassadensanierung bereitgestellt werden, als auch die Kapellenschule im Ortsteil Wiederstein. Hier wird die Erneuerung der Fenster mit 4.500 Euro bezuschusst. Darüber hinaus stellt das Land eine Pauschalförderung von 5.000 Euro bereit, die seitens der Gemeinde um weitere 5.000 Euro aufgestockt wird. Diese Summe kann die Verwaltung den Besitzer*innen denkmalgeschützer Häuser für kleinere Maßnahmen zur Verfügung stellen. Zwei private Antragsteller können sich außerdem über insgesamt 25.155 Euro freuen.

Außerdem gibt es Fördergelder aus dem Verkehrsministerium NRW: 51.570 Euro fließen in die örtliche Radinfrastruktur. Wer mit dem Zweirad unterwegs ist, sollte in Neunkirchen künftig ausreichend Möglichkeiten erhalten, sein Gefährt sicher abzustellen. Die gesamte Fördersumme soll in Fahrradständer und -boxen für das Gemeindegebiet investiert werden.

Weitere 1.680 Euro werden für Aktionen eingeplant, die im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche stattfinden sollen. Dazu zählen beispielsweise ein Pedelec-Kurs für Fahrradfahrer*innen der Generation 55+, aber auch Maßnahmen, die die Mobilität von (Kindergarten)Kindern im Fokus haben.

Ganz besonders können sich jene Institutionen, Einrichtungen und Vereine der Gemeinde freuen, die sich durch besonderes großes Engagement in Sachen Heimat auszeichnen. Mit „Neunkirchen heimatet“ wird auch in diesem Jahr wieder der Heimatpreis der Gemeinde überschrieben. Sie zählt damit zu den 235 Städten, Gemeinden und Kreisen landesweit, die das örtliche Engagement in dieser Form würdigen. Über 5.000 Euro konnten sich 2019 bereits der Verein „Offene Arbeit Neunkirchen e.V.“ und 2020 der Heimatverein Zeppenfeld freuen. Neben der Wertschätzung für die geleistete Arbeit möchten das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und die Gemeinde damit auch eine Diskussion über das Thema Heimat anstoßen. Eine konkrete Ausschreibung des Preises folgt in Kürze.

„Die Fördermittel entlasten den Gemeindehaushalt und treiben die Weiterentwicklung unserer Gemeinde in vielen Bereichen voran“, zeigt sich Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann begeistert von der Unterstützung des Landes. „All dies sind Bausteine, um die Gemeinde noch attraktiver und lebenswerter zu machen.“

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