Nachhaltig und praktisch
Westenergie fördert umfassende Modernisierung in der Friedhofshalle Neunkirchen
Eine angenehme und dem Anlass angemessene Atmosphäre in der Friedhofshalle ist wichtig, um einen verstorbenen Menschen würdig zu verabschieden. Dazu trägt auch eine behagliche Raumtemperatur bei der Abschiedszeremonie bei. Vor diesem Hintergrund und mit dem Ziel, den Ressourcenverbrauch in öffentlichen Gebäuden nachhaltiger und effizienter zu gestalten, wurde die Friedhofshalle in Neunkirchen umfassend energetisch saniert. Dabei konnte die Gemeinde erneut auf die finanzielle Unterstützung der Westenergie zählen, die das Projekt großzügig förderte.
Die bisherige Gasheizung des Gebäudes stammte aus dem Jahr 1986 und war damit nicht nur technisch veraltet, sondern auch stark abgenutzt. Der Zahn der Zeit hatte insbesondere an der Brennkammer genagt. Ein Riss machte den Austausch unumgänglich. Statt jedoch nur die defekte Komponente zu ersetzen, entschied sich die Gemeinde für eine zukunftsweisende Lösung: den kompletten Austausch der Heizungsanlage gegen eine moderne Wärmepumpe.
Diese ist nicht nur die ökologisch sinnvollere Alternative zur Gasheizung, sie ermöglicht auch eine flexible Nutzung: Im Winter heizt sie den Raum, im Sommer kann sie zu dessen Kühlung eingesetzt werden. So trägt sie das ganze Jahr über zu einer angenehmen Raumtemperatur bei.
„Die moderne Wärmepumpe lässt sich digital steuern. Steht eine Beerdigung an, muss die Anlage nicht vor Ort angeschaltet werden, sondern kann bei Bedarf direkt aus dem Rathaus aktiviert werden“, erklärt Bürgermeister Marco Schwunk. Die Kosten für die Wärmepumpe wurden als Maßnahme zur Gaseinsparung zu einem Großteil von der Westenergie gefördert.
Allerdings nutzt die beste Heizungsanlage wenig, wenn das Energiekonzept des Gebäudes nicht ineinandergreift. Da die Holzfenster aus den frühen 1960er Jahren noch mit einer Einfachverglasung ausgerüstet waren, wurden auch diese ausgetauscht und bis auf die Eingangstür komplett durch dreifach verglaste Fenster mit Kunststoffrahmen ersetzt.
Um den Trauergästen mehr Privatsphäre zu bieten, vor allem aber eine schöne Lichtstimmung im Raum zu erzielen, kam ein spezielles Ornamentglas zum Einsatz. Im Rahmen des kommunalen Energiekonzeptes unterstützte Westenergie auch bei Einbau der Fenster die Gemeinde Neunkirchen.
„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Förderung dazu beitragen können, dass die Friedhofshalle in Neunkirchen nicht nur energetisch auf dem neuesten Stand ist, sondern auch eine würdige Atmosphäre für Abschiedszeremonien bietet“, betont Achim Loos, Kommunalmanager der Westenergie bei dem Pressetermin vor Ort.